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The Sorrow - Schneller, härter, lauter

geposted am: 07.01.2009 von: -Dave-!


Neben Acts wie Sonic Syndicate und Legion Of The Damned wurden in den vergangenen zwei Jahren vor allem The Sorrow aus dem beschaulichen Vorarlberg in Österreich zu den hoffnungsvollsten und beliebtesten Newcomern erkoren. Mit ihrem neuen Longplayer "Origin of the storm" im Gepäck blasen sie erneut zum Angriff und haben ein Machtwerk im Gepäck, das wahrlich alles und jeden in den Schatten stellt.
Mit ihrem Debutalbum "Blessings from a blackend sky" hielten es die vier Burschen wie Cäsar; sie kamen, sahen und siegten. Über 150 Shows und zahlreiche Festivalauftritte kann man mittlerweile verbuchen. "Wir waren in vielen unterschiedlichen Ländern, mussten uns von Show zu Show neu beweisen und sind mit dieser Aufgabe als Band gewachsen", erklärt Bassist Tobias Schedler rückblickend. Zeit hat man sich nicht viel gelassen, und so steht 18 Monate nach Veröffentlichung ihres Debuts bereits der Nachfolger in den Läden. "Ein gewisser Zeitdruck war schon zu spüren, den haben wir uns aber selbst auferlegt. Wenn ein neuer Song fertig geworden ist, waren wir wieder total motiviert, den nächsten zu schreiben." Dennoch fand ein gewisser Reifungsprozess statt und man klingt anno 2009 erneut sehr frisch und mächtig hungrig. "Das Tempo ist dieses Mal variabler, aber generell eher im schnelleren Bereich angesiedelt", fügt Tobi hinzu. "Für unser Verständnis von Musik haben wir die Core-Elemente der Songdienlichkeit zuliebe etwas mehr in den Hintergrund gestellt. Es muss nicht immer der obligatorische Moshpart sein, der auf unserer letzten Scheibe fast immer zum Einsatz kam. Zudem bin ich der Meinung, dass ?Origin of the storm? produktionstechnisch besser geworden ist."
Versucht man Vergleiche zu dem vielseitigen Sound von The Sorrow zu ziehen, fallen meist Namen wie Killswitch Engage, Devil Driver, Trivium oder auch In Flames. Tobi sieht das gelassen: "Der Vergleich mit Killswitch Engage ist nachvollziehbar, denn wir kochen alle mit denselben Zutaten. Wir sehen das als Lob, denn die Jungs schreiben nun mal die besten Songs. Es gibt sicher Schlimmeres als mit der Speerspitze eines Metal-Genres verglichen zu werden." Dennoch will sich die Truppe das Etikett Metalcore bewusst nicht aufdrücken lassen. "Metalcore rührt vom Hardcore her und mit jenem können wir uns nicht identifizieren. Zu viele Dogmen und selbst auferlegte Regeln. Uns ist die Bezeichnung ?Metal? am allerliebsten, vielleicht noch mit ?modern? davor." Plausibel und nachvollziehbar."
Für Tobias begann das Interesse an harter Musik mit den Klassikern wie Metallica und Megadeth, doch: "Der Moment, der magisch war, war jener, als ich das erste Mal Panteras ?Walk? gehört habe. Einfach Wahnsinn! Heute höre ich einfach alles was mir gefällt, im Moment vor allem ?The age of Nero? von Satyricon oder auch Decapitated. Eine große Konstante der neueren Acts stellt für mich aber Amon Amarth dar, diese Band ist der absolute Hammer!" Hier spricht der Fan aus ihm und genau das macht The Sorrow so sympathisch. Ihre Heimat im beschaulichen Vorarlberg ist vor allem für Wintersportler ein begehrtes Ziel. Für den Bassisten spielt der Sport jedoch eine sekundäre Rolle. "Mir reicht der Bühnensport, um glücklich zu sein! Denn bei welchem Sport kann man denn schon nebenher Bier trinken€" Damit spricht er sicherlich so manchem Metaller aus der Seele, dafür gibt man jedoch auf der Bühne Vollgas.
Eine Supporttour mit einem großen Act steht bereits in der Planung und man verspricht 2009 sämtliche Bühnen zu zerlegen. Bis dahin gilt es die Anlage aufzudrehen und sich mit "Origin of the storm", das Hirn rauszupusten.

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